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Drittelquorum für Bürgerbegehren erreicht!

"Rettet das Kunstobjekt Hundertwasser-Café"
 

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Drittelquorum zur Rettung des Hundertwasser-Restaurants Stadtcafé Ottensen erreicht
Über 2.100 Unterschriften beim Bezirksamt Altona eingereicht

Am 28.7.2010 wurden mehr als 230 Listen mit über 2.100 Unterschriften für das Bürgerbegehren "Rettet das Kunstobjekt Hundertwasser-Café" beim Bezirksamt Altona eingereicht. Damit ist das Drittelquorum um mehr als 30 Prozent der notwendigen Unterschriften übertroffen worden, so dass nun die Sperrfrist gem. § 32 Abs. 5 BezVG beginnt. In diesem Zeitraum darf keine dem Bürgerbegehren entgegenstehende Entscheidung durch die Bezirksorgane getroffen sowie mit dem Vollzug einer solchen Entscheidung begonnen werden. Bis zum 28.10.2010 haben wir nun Zeit, um die insgesamt ca. 6.000 Unterschriften für die Einleitung eines Bürgerentscheids zu sammeln.

Zur Erinnerung: Im Jahr 2008 hat die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg eindeutig festgestellt, dass das Stadtcafé Ottensen ein von dem verstorbenen österreichischen Künstler autorisiertes Projekt mit spektakulärer Architektur und spektakulärem Innendesign sei und sich deshalb für den Erhalt dieses einzigartigen Kunstwerkes ausgesprochen. Die Bezirksversammlung Altona hatte das Bezirksamt aufgefordert, zur Sicherung einer Gastronomie Nutzung auf dem Grundstück Behringstraße 44 zügig einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan herbeizuführen. Unabhängig davon hat das Bezirksamt einen Vorbescheid erlassen, der es ermöglicht, dass dort nur neue Wohnungen gebaut werden unter der Bedingung, dass die Funktionsfähigkeit des Stadtcafés Ottensen in Gänze erhalten bleibt.

Doch den Spekulanten um die Bonner Wohnbau GmbH ist das Gebäude ein Dorn im Auge. Obwohl sich die Bürgerinitiative "Rettet das Kunstobjekt Hundertwasser-Café" mit Unterstützung der Altonaer Bevölkerung und den Fraktionen der Altonaer Bezirksversammlung für den Erhalt des Stadtcafés einsetzt, ist der neue Investor, die Wohnbau GmbH um den Herrn Klaus aus dem fernen Bonn herum nicht bereit, mit der Initiative in den Dialog zu treten. Statt dessen lässt er das Gebäude nicht nur weiter verfallen, wie man deutlich an der Außenfassade erkennen kann, sondern intrigiert mit falschen Beschuldigungen und Behauptungen, stellt gar die Authentizität des Hundertwasser-Originals in Frage, obwohl sich jedermann unter YouTube von der Echtheit überzeugen kann: Auf YouTube
kann man einen sehr schönen  Fernsehbericht aus 2001 vom NDR ansehen, in dem eindrucksvoll die Entstehung des Stadtcafé Ottensen gezeigt wird, vom Entwurf über den Bau bis hin zur ersten Hundertwasser-Ausstellung zusammen mit dem Hamburger Abendblatt.


Damit wird deutlich, dass Herr Klaus und seine Bonner Baugesellschaft den Bürgerwillen eisern ignoriert. Nun müssen wir zur Rettung des Kunstobjekts Hundertwasser-Café in den nächsten drei Monaten weitere ca. 4.000 Unterschriften von den Bürgern aus dem Bezirk Altona sammeln.

Wer dafür ist, dass das
Hundertwassercafé Stadtcafé Ottensen in der Behringstraße 44 in Altona erhalten bleibt, indem das Bezirksamt aufgefordert wird, die Erhaltung des Gebäudes planungsrechtlich zu sichern, und die Kulturbehörde aufgefordert wird, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, der kann das durch seine Unterschrift signalisieren und so für die Herbeiführung eines Bürgerbescheids sorgen.

Mit Ihrer Unterschrift auf der Unterschriftenliste unterstützen Sie das Bürgerbegehren zur Herbeiführung eines Bürgerentscheides über die o.g. Fragestellung und berechtigen die als Vertrauensleute benannten Personen, Sie dabei zu vertreten. Laden Sie sich die pdf-Unterschriftenliste herunter, unterzeichnen Sie sie, und senden Sie sie bitte an eine der Vertrauensleute. Sie helfen uns auch schon, wenn Sie die Liste nur allein unterschreiben, Sie helfen uns aber noch mehr, wenn gleich mehrere Personen unterschreiben: Freunde, Bekannte, Familienangehörige. Wichtig ist: Es sind nur Unterschriften von Personen gültig mit Wohnsitz im Bezirk Altona, also von Blankenese und Rissen über die Schanze und Othmarschen bis Altona und Ottensen.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, zum Beispiel mit Unterschriften sammeln, plakatieren etc., treten Sie bitte mit uns in Verbindung unter der Telefonnr. 040 – 393 393 oder per eMail an RL@ABeR.de.

Wenn Sie uns finanziell helfen können, danken wir Ihnen für eine Spende auf folgendes Konto:


Ingeborg Retzlaff, Hamburger Sparkasse, Konto-Nr. 1042 860 435, BLZ 200 505 50, Stichwort: „Rettet das Stadtcafé“

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Ihre Vertrauensleute


Ingrid Franz

Bernadottestr. 67
22605 Hamburg
Renate Link

Nernstweg 25
22765 Hamburg
Ingeborg Retzlaff

Arnoldstraße 76
22763 Hamburg


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